MoneyMoney

Die PSD2 (Payment Services Directive 2) ist eine Richtlinie der EU, mit der die Sicherheit im europäischen Zahlungsverkehr erhöht werden soll.

MoneyMoney ist gut auf die Änderungen vorbereitet, die sich an der FinTS/HBCI-Schnittstelle aufgrund der PSD2 ergeben. Die starke Kundenauthentifizierung ist seit Version 2.3.13 in MoneyMoney umgesetzt. Der von den Banken über FinTS/HBCI bereitgestellte Funktionsumfang kann daher auch nach September 2019 problemlos weiterhin mit MoneyMoney genutzt werden.

Es kann sein, dass die Banken einige Kunden zwingen werden, das Sicherheitsverfahren zu wechseln, z.B. von iTAN-Liste zu mobileTAN, von mobileTAN zu BestSign, von HBCI-Schlüsseldatei zu HBCI-Chipkarte, oder von HBCI-Chipkarte zu chipTAN USB. Dies ist kein Problem, da MoneyMoney auch schon alle neuen Sicherheitsverfahren unterstützt.

Nur die ING-DiBa plant, bis September die FinTS/HBCI-Schnittstelle für Girokonten-Inhaber abzuschaffen. Die Kundenberater der ING-DiBa verweisen stattdessen auf die neue PSD2-Schnittstelle.

Diese neue PSD2-Schnittstelle darf laut ING-DiBa nur von PSD2-Online-Diensten, d.h. von Kontoinformationsdiensten (AISP) oder Zahlungsauslösediensten (PISP) genutzt werden.

MoneyMoney ist jedoch kein Online-Dienst, weil die Datenerhebung und Datenverarbeitung von MoneyMoney derzeit ausschließlich auf den lokalen Computern der Anwender erfolgt.

Wir planen daher, zusätzlich zu der bestehenden MoneyMoney-App eine eigene Serverinfrastruktur für solch einen Kontoinformationsdienst aufzubauen. Über diesen können dann Umsätze abgerufen werden (aber keine Überweisungen getätigt werden).